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Ein Beitrag von Julian Hengge, Sieger des deutschen Gründerpreises für Schüler 2015

 

Mit dem Internet haben sich sehr viele neue Chancen und Möglichkeiten im Marketing entwickelt. Selbst kleinere Betriebe können sich mit einer großen Reichweite an Neukunden vermarkten. Das Problem ist nur: Was bedeutet ein gelungener und effektiver Internetauftritt heutzutage konkret? Wie sich zurechtfinden in der großen Masse an Möglichkeiten?

 

Braucht ein Handwerksunternehmen überhaupt eine Website? Um es kurz zu machen: Ja das lohnt sich für nahezu jede Art von Unternehmen! Denn wer heutzutage ein Anliegen hat, schaut sich erstmal im Internet um, auf Suchmaschinen wie Google, Bewertungsseiten oder einem Online-Branchenverzeichnis. Das gilt nicht nur für die jüngere Generation, sondern auch für die im Handwerk wichtige Zielgruppe 50+. Das normale Branchenbuch kann mit dieser Menge an Information nicht mithalten.

 

Wer mit einem soliden Internetauftritt präsent ist, erreicht schnell eine enorme Reichweite an Neukunden. Mit nur einer einzigen Suchanfrage ist man für Kunden schon im Handumdrehen erreichbar. Gleichzeitig ist eine seriöse Website auch für interne Zwecke nützlich.Es herrscht Fachkräftemangel: Nie war es schwerer qualifizierte Mitarbeiter und Auszubildende zu finden. Wer einen überzeugenden Internetauftritt liefert, macht sich auch für mögliche Mitarbeiter sehr reizvoll.

 

Basics:

Marketing für Handwerksbetriebe

Online-Marketing im Handwerk ist unverzichtbar!

 

Der erste Schritt in die Online-Welt funktioniert gewöhnlich über eine eigene Website. Hier können Sie ihre Produkte und Dienstleistungen bewerben und Besuchern einen Einblick in das Unternehmen bzw. den Betrieb geben.

In diesem Fall lohnt es sich, in eine sogenannte Responsive Website zu investieren. Das heißt, dass eine Website auf jedem Gerät funktioniert und optimal angezeigt wird, also nicht zu groß oder zu klein erscheint.

 

Für einen gelungenen Internetauftritt ist nicht nur eine schöne Homepage nötig. Wer sich im effektiv präsentieren will, sollte darüber hinaus die Auffindbarkeit seines Internetauftritts optimieren. Wer bei einer Suche schnell auffindbar ist und seine Angebote sichtbar präsentiert, kann mit seiner Website die größte Anzahl Kunden erreichen. Gängige Maßnahmen in diesem Bereich sind die Einschaltung von Blogs oder den Sozialen Medien, das heißt einem Auftritt bei Facebook.

Facebook manuel Meya

Facebook Reichweite zur Suchmaschinenoptimierung nutzen

Um die Sichtbarkeit seiner Website zu verbessern ist oft eine Suchmaschinenoptimierung ratsam. Diese muss bei kleineren Handwerksbetrieben nicht besonders groß ausfallen. Man ist überwiegend lokal tätig und braucht nur in einem gewissen Umkreis sichtbar zu sein. Eine Optimierung ist also längst nicht so teuer wie bei einem in ganz Deutschland tätigen Unternehmen.

 

 

 

Aber was kann man sich unter Suchmaschinenoptimierung überhaupt vorstellen? Man kennt das ja: Wenn ich einen Handwerker brauche, gebe ich z.B. „Informationselektroniker in Trudering“ bei Google ein. Wer da unter den ersten drei oder vier Ergebnissen erscheint, bekommt meine volle Aufmerksamkeit. Mit der Suchmaschinenoptimierung wird also dafür gesorgt, dass die Website des Unternehmens bei den ersten Ergebnissen auf Google usw. erscheint.

Das Gute dabei ist, dass man dafür nicht bei Google bezahlen muss. Die Reihenfolge der Seiten funktioniert nach einem bestimmten Algorithmus. Man arbeitet über die On-Site-Programmierung. Die Website wird mit sogenannten Title Tags und Keywords für maximale Sichtbarkeit optimiert. Nur wer für Google relevant erscheint, kann sich die vorderen Plätze sichern.

 

Zusätzlich gibt es auch die Möglichkeit, bezahlte Werbung über Google Ad Words zu schalten. Das bedeutet, bei bestimmten Suchbegriffen in der Werbesparte bei Google zu erscheinen, ist aber natürlich mit mehr Kosten verbunden. Wer sich hier klug anstellt, kann auch bei großer Konkurrenz hervorstechen und erhöht den Traffic und die Kundenbindung.

 

Fazit

Zusammenfassend kann man sagen, dass sich ein Blick ins Online-Marketing für Betriebe jeder Größe lohnt. Eine funktionierende und auffindbare Website gehört da genauso dazu wie Werbemaßnahmen und Suchmaschinenoptimierung. Für kleinere Betriebe, die im lokalen Umkreis tätig sind, muss das auch gar nicht mit riesigen Kosten verbunden sein.

 

 

Julian Hengge

Im Juni 2016 bestand Julian Hengge sein Abitur am Hans-Multscher-Gymnasium mit der Durchschnittsnote 1,3. Mit seinem Team OPPIA konnte er 2015 den ersten Platz bei dem bundesweiten Wettbewerb „Deutscher Gründerpreis für Schüler“ belegen. Bei dem Wettbewerb konnten Schüler ihre eigene Unternehmensidee inklusive detailliertem Businessplan entwickeln. Die Teilnahme brachte viele interessante Einblicke in führende Unternehmen im Bereich Marketing. Im Moment studiert er Rechtswissenschaften an der Universität Heidelberg.

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